Lina-Mariah
Lina-Mariah kommt 2026 zum ersten Mal zu uns an den Beckenrand, und wir freuen uns sehr darauf. Denn hier kommt jemand auf die Bühne, die keine Zeit mit Aufwärmen verschwendet: Riot Girlism, Grunge und kompromissloser Pop, verdichtet zu purer Energie, rebellisch und ehrlich bis zum Anschlag.
Ihre Songs kippen innerhalb von Sekunden vom hypnotischen Flow in die brachiale Urgewalt, vom Säuseln zur Dynamitstange mit kurzer Lunte. Mit 16 zog sie nach Hamburg und spielte dort mit ihrer Band Guerilla-Gigs an Straßenecken, immer so lange, bis die Polizei kam. Von dieser Energie ist bis heute nichts verloren gegangen. Moderne Sounds treffen bei ihr auf fuzzy 90er-Gitarren im Stil von Nirvana, und das macht bei aller Härte vor allem eines: verdammt viel Spaß.
Dass das nicht nur uns auffällt, zeigt das vergangene Jahr. Frisch gekrönte Preisträgerin des Hamburg Music Award, von Spotify zum Artist To Watch 2026 gewählt, und 2025 unter anderem beim Reeperbahn Festival, bei Waves Vienna und beim Dockville auf der Bühne. Für 2026 stehen internationale Festivals im Kalender, ihr Debütalbum erscheint in diesem Sommer, und die Lead-Single Hate My Mom läuft bereits in einer internationalen Disney-Serie.
Und genau deshalb passt sie so gut an den Beckenrand. Wer an Straßenecken gespielt hat, bis die Polizei kam, braucht keine große Bühne, um einen Ort komplett in Beschlag zu nehmen. Zwischen Pool, Wiese und Wolfshagen trifft diese Wucht auf sehr viele Menschen, die genau darauf gewartet haben. Das wird kein höfliches Mitnicken aus der Distanz, sondern einer dieser Auftritte, über die hinterher noch lange geredet wird.
Kurz gesagt: Kurze Lunte, große Wirkung. Das Wölfibad sollte sich schon mal festhalten!